Der Fluch der Lawinenverbauung
Ein Bergdorf. Nächtliches Grollen. Und ein Tagebuch, das beweist: Das ist schon mal passiert.
Lena kehrt in den Ferien nach Steinmatten zurück und trifft ihre alten Freunde Tom, Max und Paula. Was als entspannte Bergferien beginnt, wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Nachts hören sie seltsames Grollen. Toms selbstgebaute Messgeräte schlagen aus. An den Lawinenverbauungen finden sie Spuren, die nicht da sein sollten.
In einer verlassenen Kontrollstation stoßen sie auf das Tagebuch des Ingenieurs Klaus Weber aus den 1960er Jahren. Seine Warnung damals: Die Verbauung hält nicht. Seine Warnung wurde ignoriert. Heute ist die Situation die gleiche – und wieder will niemand zuhören.
Während das Dorf über Evakuierung diskutiert und sich eine massive Schneemasse über den Häusern aufbaut, müssen die vier beweisen, dass sie Recht haben. Das Problem: Erwachsene nehmen Kinder erst ernst, wenn es fast zu spät ist.
360 Seiten über Lawinen, Geologie, historische Forschung und die Frage: Was machst du, wenn du die Wahrheit kennst, aber niemand dir glaubt?
Für Kinder ab 10 Jahren, die:
- Detektivgeschichten mit wissenschaftlichem Hintergrund mögen
- Verstehen wollen, wie Naturkatastrophen funktionieren
- Frustriert sind, wenn Erwachsene nicht zuhören
- Geschichten schätzen, in denen Kinder tatsächlich etwas bewirken
Schweizer Alpen-Setting. Realistische Gefahren. Vier Freunde, ein Dorf, eine Lawine.